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geschenkte Zeit

Alles hat seine Zeit, alles auf dieser Welt hat seine ihm gesetzte Frist.

(Prediger 3,1 – Neues Leben. Die Bibel)


Der Sekundenzeiger springt. Die Uhr tickt und die Zeit läuft unaufhörlich.
Manchmal kann eine Minute unendlich lang wirken. Das Warten auf ... Wann ist es endlich so weit?
Manchmal kann eine Minute aber auch viel zu kurz erscheinen. Das Genießen von ... Was, schon vorbei?
Der Sekundenzeiger springt von einer Zahl zur nächsten, die Uhr tickt. Manchmal ist es geradezu beängstigend, wie die Zeit vergeht. Sekunde für Sekunde springt der Zeiger weiter. Sekunde für Sekunde tickt vorüber. Wie gerne würde man die Zeit festhalten oder manche Momente noch einmal erleben. Es ist schade, wenn beeindruckende Zeiten oder wunderbare Begegnungen vorbei sind. Dann bleiben nur die schönen Erinnerungen.
Manchmal ist es aber auch geradezu befreiend, dass die Zeit läuft und der Zeiger Sekunde für Sekunde weiterspringt. Manche Momente möchte man niemals festhalten. Wie gut, wenn eine bedrückende Zeit endlich vorbei ist! Da fällt einem eine Last von den Schultern. Dann kann man aufatmen – geschafft.
Der Sekundenzeiger springt. Die Uhr tickt. Die Zeit läuft. Unaufhörlich.
Alles hat seine Zeit.
Das Klagen wie das Tanzen vor Freude.
Das Lachen wie das Weinen.
Das Schweigen wie das Reden.
Das Schöne wie das Schwere: Alles ist begrenzt in der Zeit.
Es hat immer nur Bestand für eine bestimmte Zeit, nicht für alle Zeit.
Ja, Zeit selbst ist begrenzt. Das macht sie ja so wertvoll!
Zeit ist ein Geschenk – auch heute.
Was erfüllt Sie heute? Wie nutzt Du Sie, die geschenkte Zeit?

29.6.16 10:27


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Wenn morgen die Welt unterginge...

Wenn morgen die Welt unterginge, dann würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen. ( Martin Luther ) Leben Wir arbeiten in einem Hospiz. Alle unsere Bewohner ( so nennen wir unsere Patienten ) sterben, doch wer glaubt, das Leben sei bei uns voller Trauer und schwer, der irrt. Wie viel Lebendigkeit gerade am Lebensende möglich ist, überrascht und begeistert uns immer wieder. Durch unsere Bewohner fühlen wir uns immer neu zum Leben eingeladen. Haben Sie schon einmal im Januar gegrillt? Im August den 61½. Geburtstag gefeiert? Würden Sie Ihrem Enkel die Taufkerzen gestalten, wenn Sie die Geburt wahrscheinlich doch nicht mehr erleben? Wir hatten eine Bewohnerin, die ließ sich im November ihr Zimmer weihnachtlich schmücken. Ein strahlender Weihnachtsbaum erhellte ihren Raum. Jedem überraschten Besucher sagte sie: „Weihnachten erlebe ich nicht mehr, deshalb ist für mich jetzt Weihnachten! “ Ein jeder pflanzt auf seine Weise Luthers Apfelbäumchen. ( von Matthias Peterek, Christiane Schmidt u. Anita Fürst )
29.6.16 10:25


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